Spüren Sie den Freudenspirit der Natur Kontakt zu Heiko Gärtner Herausgeber von Heiko Gärtner
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tag 7 - Badetag

Nach einer unruhigen Nacht starteten wir mit gähnenden Gesichtern in den Tag. Als erstes fühlte ich in der öffentlichen Toilette Wasser ab. Was ich nicht lesen konnte, das der Verzehr des Wassers polizeilich verboten war. Darüber stand zu allem Überfluss kein Trinkwasser. Gott sei Dank kontrollierte Johannes meine tat und erkannte, dass es Zisternenwasser war. Anschließend trafen wir uns mit Augsburg TV und wanderten zurück zum Bahnhof, wo wir die Barrierefreiheit des Bahnhofs testen sollten. Was man klar feststellen konnte, dass der Bahnhof keine Leitlinien und andere Hilfsmittel besaß. Selbst der Aufzug fehlte. Jedoch holte uns ein nettes bahnhofspersonal vom Bahnhof ab. Bei der Zugfahrt zum Bodensee durften wir umsteigen und wurden sogar mit einem kleinen Elektroauto zum Gleis gefahren, da die Zeit sehr knapp war. Am Bodensee angekommen trafen wir uns mit Regio TV und standen vor alten und neuen Herausforderungen. Da wir uns ab morgen die Augen abkleben wollen, müssten wir ein Sanitätshaus oder eine Apotheke finden, die diese speziellen Pflaster hatte. Nach gut zwei Stunden und unzähligen Anläufen war es soweit. Wir standen direkt vor der Apotheke und fragten nach dem Weg. Die alte Frau antwortete uns: Apotheke hier? Da sind sie völlig falsch. Über ihr thronte das Apothekenschild und leuchtete im schönsten rot, was wir leider nicht wahrnehmen konnten. Natürlich mussten wir bei dieser Temperaturen direkt in den Bodensee eintauchen. Mit Seife bewaffnet kamen wir unserem Bedürfnis der Körperpflege nach. Nach einem kurzen Marsch saßen wir wieder im Nachtzug nach Garmisch Patenkirchen. Der Nachtschaffner pflaumte uns an, warum wir den nicht wissen würden wo der Schienenersatzverkehr fahren würde und er könne es uns nicht erklären wenn wir keine Ortskenntnisse haben würden. Man muss jedoch sagen, dass wir bis jetzt nur positive Erfahrungen mit dem Bahnpersonal gemacht haben und der Angestellte bestimmt einen schlechten Tag hatte und im eine Laus über die Leber gelaufen ist. Nun fahren wir gerade mit dem Bus durch die regnerische mit Blitzen verzierte Nacht und fragen uns wo wir ohne Isomatte und Zelt nur mit Schlafsack bewaffnet im Hardcore Regen schlafen wollen. Heute werden uns die gesponserten Berggansjacken gute Dienste leisten. Spruch des Tages: danke an Berggans die uns so tatkräftig mit einer kleiderspende unterstützt haben.

Zuletzt aktualisiert am 2012-08-21 00:40:27

 

 

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