Spüren Sie den Freudenspirit der Natur Kontakt zu Heiko Gärtner Herausgeber von Heiko Gärtner
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tag 1416 bis 1419: Was dir dein Symptom sagen will

Heute war ein entspannter Tag, ohne große Vorkommnisse. Das einzig wirklich erwähnenswerte ist, dass wir wieder einmal in einem Schloss übernachten dürfen und dieses Mal in einem wirklich beeindruckenden. Weitaus spannender ist jedoch eine Übung, auf die Heiko vorhin bei den Recherchen für ein neues Heilungsbuch gestoßen ist. Es ist eine Übung, um selbst mehr über die eigenen Grundprogrammierungen und damit auch über die Ursachen seiner Krankheiten und Symptome zu erfahren. Wir haben sie gleich einmal ausprobiert und haben sie nicht nur als sehr hilfreich, sondern auch als recht lustig und unterhaltsam empfunden. Es ist also auch eine Übung, mit der man unangenehmen oder beängstigenden Krankheitssymptomen ein bisschen was von ihrem Schrecken nehmen kann. Der Übungsaufbau Such dir ein körperliches Symptom, das du jetzt gerade in diesem Moment spüren kannst. Vielleicht eine Verletzung, vielleicht ein chronisches Leiden, eine Verspannung, eine Allergie oder auch eine akute Krankheit. Konzentriere dich nun ganz auf dieses Symptom und fühle dich so gut wie möglich hinein. Versuche alles ganz genau wahrzunehmen. Wo genau sitzt das Unbehagen bzw. der Schmerz? Wie intensiv ist er? Was zeichnet ihn aus? Wenn du das Gefühl hast das Symptom nun in allen Einzelheiten wahrgenommen zu haben, kannst du zum nächsten Schritt übergehen. Frage nun zunächst dich selbst, was dieses Symptom mit dir macht. Wo schränkt es dich ein? Wo beeinträchtigt es dich? Wie tut es das? Auf welche Bereiche deines Körpers wie aber auch deines Geistes und deines Alltags wirkt sich das Symptom auf? Im Negativen vielleicht aber auch im Positiven. Werde das Symptom Nun kehrst du mit deiner Aufmerksamkeit wieder zum Symptom zurück, wobei du dieses Mal deine Perspektive wechselst und selbst zum Symptom wirst. Fühle dich in das Symptom hinein, nimm seine Position ein und stell dir vor, dass du nun einen Dialog zwischen dir als Symptom und dir als Mensch beginnst. Eröffne das Gespräch zunächst damit, dass du dich vorstellst und sagst was für ein Symptom du bist, warum du da bist und wie du deinen Menschen beeinflusst. Was genau tust du und was ist deine Absicht dabei? Lass dich auf einen inneren Dialog ein Wechsle nun wieder zurück in deine eigene Perspektive und fühle in dich hinein, was die Worte des Symptoms mit dir machen. Wie fühlt es sich an, das zu hören? Welches Feedback möchtest du dem Symptom geben? Was hältst du von seinen Absichten, Zielen und Methoden? Was davon kannst du annehmen, wo gehst du in Resonanz? Bei Heiko war es beispielsweise so, dass er seinen Tinnitus als Mentor und Lehrmeister in vielen Bereichen gut annehmen konnte. Er hatte verstanden, dass er immer dann auftauchte, wenn eine Situation unangenehm wurde oder in einen Bereich ging, in dem sie schädlich wurde. Der Tinnitus sorgte so dafür, dass er sich nicht mehr ablenken ließ, sondern auf seinem Weg blieb, dass er Kraftraubende Situationen vermied oder sich ihnen entzog. Oftmals noch immer etwas spät, aber besser als nie. Auf der anderen Seite tauchte der Tinnitus aber gerne auch in Momenten auf, die an sich schön und bereichernd waren und in denen er einfach nur die Stimmung zu zerstören schien. Hie konnte Heiko ihn nicht verstehen und fragte ihn was das sollte. Den Dialog ausweiten Nun wechselst du zurück in die Perspektive des Symptoms und erklärst deiner Menschversion wie du sein Umfeld beeinflusst. Wie, wodurch und auf welche weise hast du Auswirkungen auf seinen Partner, seine Eltern, Kinder, Freunde, Geschwister, Verwandte, Kollegen etc. Wie veränderst du deren Wahrnehmung? Hast du Einfluss auf ihre Lebensroutinen, ihr Essverhalten etc. Als wir die Übung selbst gemacht haben ist uns aufgefallen, dass Heikos Tinnitus beispielsweise Shanias und meine Sensibilität für Lautstärker und Störgeräusche verändert hat. Dadurch, dass wir wissen, wie sich Lärm auf Heiko auswirkt, haben wir auch ein Gefühl dafür bekommen, dass er uns ebenfalls nicht gut tut und reagieren nun deutlich früher darauf, um ihn abschalten zu können. Gleichzeitig führt das Zusammenleben mit Heiko aber auch dazu, dass wir uns öfter als zuvor, ganz bewusst Lärm aussetzen, um ihn davor zu bewahren. So wähle ich im Zweifel beispielsweise immer das lautere Zimmer. Gleichzeitig gibt der Tinnitus nun aber auch mir die Gelegenheit aus unangenehmen Situationen zu entfliehen, die ich zuvor einfach ausgehalten hätte. Es gibt hier kein schwarz/weiß aber es ist sehr spannend, die vielen Wechselwirkungen zu beobachten und einmal wirklich wahrzunehmen. Was macht das mit dir? Trete nun wieder zurück in deine eigene Perspektive und überlege noch einmal, was das gehörte mit dir macht. Frage dich dabei auch ganz ehrlich, in welchen Bereichen du von deinem Symptom profitierst. Wo hilft es dir beispielsweise um Vergünstigungen, Aufmerksamkeit, Sonderrechte o.ä. zu bekommen? Wo bewahrt es dich davor, Dinge tun zu müssen, die du nicht tun möchtest? Frage dich auch, ob es noch andere Symptome, Verletzungen oder Krankheiten gibt, die mit bestimmten Vorteilen in Verbindung stehen. Nach dem Motto: Ehe ich mir das antue, werde ich doch lieber Krank! Erkennst du hier ein Muster? Wenn ja, frage dich, ob du die gleichen Ziele auf anderem Wege auch ohne Krankheit erreichen kannst und ob es sich dabei um Ziele handelt, die du überhaupt erreichen willst. Welchen Hunger hat das Symptom? Wenn du noch weitere offene Fragen hast, kannst du nun noch beliebig oft in dm Dialog zwischen dir und deinem Symptom hin und her wechseln, bis du das Gefühl hast, dass es dir alles gesagt hat, was es zu sagen gibt. Dann frage es, was es braucht, um in Frieden gehen zu können. Was muss getan werden, damit die Aufgabe des Symptoms erfüllt ist, so dass es nicht weiter bestehen muss? Wie kannst du das umsetzen? Was brauchst du im Gegenzug von deinem Symptom, um ihm vertrauen und es in Liebe annehmen zu können? Spüre noch einmal in dich hinein, wie sich dein Bezug zu deinem Symptom verändert hat. Gibt es jetzt im Moment noch etwas das geklärt werden möchte? Wenn ja, lass dich noch einmal darauf ein. Wenn nein, bedanke dich bei dem Symptom für das Gespräch und beende die Übung fürs erste. Schaue in den nächsten Tagen genau, was sich verändert und nehme den Dialog zu deinem Symptom wieder auf, wenn dir danach ist.
 
Spruch des Tages: Kaum etwas bringt einen weiter, als eine Sache auf verschiedenenen Perspektiven zu betrachten
Höhenmeter 160m / 60m / 60m / 150m
Tagesetappe: 11km / 12km / 13km / 12km
Gesamtstrecke: 26.785,27km
Wetter: herbstlich, kalt, bewölkt, nass, neblig, ungemütlich
Etappenziel 1: Altes-Kloster, Sankt Thomas, Deutschland
Etappenziel 2: Jugendhaus, Mürlenbach, Deutschland
Etappenziel 3: Gemeindehaus der evangelischen Kirche , Gerolstein, Deutdchland
Etappenziel 4: Privates Gästezimmer, Büdesheim, Deutschland

Zuletzt aktualisiert am 2018-07-09 18:35:30

 

 

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